Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Maikel Szymanski - Software & Beratung, Bahnhofstraße 24, 01796 Pirna (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden über die Nutzung der SaaS-Plattform pingport (nachfolgend „Dienst").
(2) Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, dass er den Dienst zu gewerblichen oder selbständigen beruflichen Zwecken nutzt.
(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter betreibt die SaaS-Plattform pingport unter der Domain pingport.app. Der Dienst ermöglicht die zentrale Verwaltung und Überwachung von Website-Portfolios, insbesondere:
- Website-Inventar mit Stammdaten, Tags und Filtern
- Uptime-Monitoring
- SSL-Zertifikats-Überwachung
- Domain-Überwachung (WHOIS)
- Aufgaben- und Todo-Verwaltung
- Notizen und Logbuch
- CSV/Excel-Import
- E-Mail-Alerting
(2) Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweils gewählten Plan (Free oder Paid) und den gebuchten Add-ons. Die aktuelle Leistungsbeschreibung ist unter pingport.app/pricing einsehbar.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Registrierung auf der Plattform stellt ein Angebot des Kunden auf Abschluss eines Nutzungsvertrags dar. Der Vertrag kommt mit der Aktivierung des Kundenaccounts zustande.
(2) Nach der Registrierung erhält der Kunde eine kostenlose Testphase (Trial) von 14 Tagen mit vollem Funktionsumfang. Während der Testphase ist keine Angabe von Zahlungsdaten erforderlich.
(3) Nach Ablauf der Testphase wird der Account automatisch auf den kostenlosen Free-Plan herabgestuft. Ein kostenpflichtiges Abonnement (Paid-Plan) kommt erst durch die aktive Hinterlegung von Zahlungsdaten und die Bestätigung des Upgrades zustande.
§ 4 Leistungsbeschreibung und Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter stellt den Dienst als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet bereit. Der Kunde benötigt lediglich einen aktuellen Webbrowser und eine Internetverbindung.
(2) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes. Eine Verfügbarkeit von 100 % ist technisch nicht möglich und wird nicht geschuldet. Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang des Dienstes weiterzuentwickeln und zu verbessern, solange die wesentlichen Funktionen des gebuchten Plans erhalten bleiben.
§ 5 Preise und Zahlung
(1) Die Nutzung des Free-Plans ist kostenlos. Der Free-Plan ist auf Websites begrenzt. Für den Paid-Plan fällt eine monatliche Grundgebühr von 5,00 EUR an. In der Grundgebühr ist die Nutzung von bis zu Websites enthalten. Für jede weitere Website wird eine nutzungsabhängige Gebühr von 0,15 EUR pro Website und Monat berechnet.
(2) Zusätzliche Funktionen (Add-ons) können separat zum Paid-Plan hinzugebucht werden. Je nach Art des Add-ons erfolgt die Berechnung pro Website, pro Nutzer oder als feste monatliche Pauschale. Die jeweils aktuellen Add-on-Preise und -Beschreibungen sind unter pingport.app/pricing einsehbar.
(3) Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
(4) Die Abrechnung erfolgt monatlich über den Zahlungsdienstleister Stripe mittels der dort angebotenen Zahlungsmethoden. Die Grundgebühr wird jeweils zu Beginn des Abrechnungszeitraums fällig. Nutzungsabhängige Kosten (Website-Gebühren und Add-ons) werden anhand des tatsächlichen Verbrauchs während des Abrechnungszeitraums tageweise erfasst und am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums in Rechnung gestellt.
(5) Das Hinzufügen von Websites oder die Aktivierung von Add-ons wird sofort wirksam und auf der nächsten Rechnung anteilig abgerechnet. Reduktionen (z.B. Entfernen von Websites oder Deaktivierung von Add-ons) werden zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam. Eine rückwirkende Gutschrift für bereits angefangene Abrechnungszeiträume erfolgt nicht.
(6) Der Anbieter behält sich vor, die Preise für den Dienst und die Add-ons anzupassen. Preisänderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde der Preisanpassung nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die neuen Preise ab dem nächsten Abrechnungszeitraum. Bei Widerspruch steht beiden Parteien ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens zu.
(7) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Account einzufrieren und den Zugang zu den Funktionen des Paid-Plans einzuschränken. Bleibt der Zahlungsrückstand über einen Zeitraum von 30 Tagen bestehen, ist der Anbieter nach vorheriger Benachrichtigung per E-Mail berechtigt, den Account und die darin gespeicherten Daten zu löschen.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Paid-Plan hat eine Laufzeit von jeweils einem Monat und verlängert sich automatisch um einen weiteren Monat, sofern er nicht vor Ablauf des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt wird.
(2) Die Kündigung erfolgt über die Kontoverwaltung auf der Plattform. Nach der Kündigung behält der Kunde bis zum Ende des bezahlten Abrechnungszeitraums vollen Zugriff auf alle Funktionen des Paid-Plans (Grace Period).
(3) Nach Ablauf der Grace Period wird der Account auf den kostenlosen Free-Plan herabgestuft. Überzählige Websites werden pausiert, bleiben aber erhalten.
(4) Während der Grace Period kann die Kündigung jederzeit widerrufen und das Abonnement fortgesetzt werden.
(5) Der Free-Plan ist unbefristet und kann jederzeit durch Löschung des Accounts beendet werden.
(6) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.
§ 7 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff durch unbefugte Dritte zu schützen. Jede unter dem Kundenkonto vorgenommene Handlung wird dem Kunden zugerechnet.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass er nur Websites überwacht, zu deren Überwachung er berechtigt ist. Die Überwachung fremder Websites ohne Befugnis ist untersagt.
(3) Der Kunde darf den Dienst nicht missbräuchlich nutzen, insbesondere nicht zur Überlastung der Infrastruktur des Anbieters oder Dritter.
§ 8 Datenschutz
(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Nutzung des Dienstes erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung.
(2) Soweit der Kunde über den Dienst personenbezogene Daten verarbeitet, für die er selbst Verantwortlicher ist, kann ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO auf Anfrage geschlossen werden. Anfragen richten Sie bitte an billing@pingport.app.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter auch bei leichter Fahrlässigkeit, jedoch begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Die Haftung für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden ist auf den Betrag begrenzt, den der Kunde in den letzten 12 Monaten vor dem schädigenden Ereignis an den Anbieter gezahlt hat, mindestens jedoch 100 EUR.
(4) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
(5) Der Dienst dient der Überwachung und Verwaltung von Websites. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Erreichbarkeit, Korrektheit oder Vollständigkeit der überwachten Websites. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für Schäden, die durch verspätete oder ausbleibende Benachrichtigungen entstehen.
§ 10 Widerrufsbelehrung
(1) Da sich der Dienst ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB richtet, steht dem Kunden kein Verbraucher-Widerrufsrecht zu.
(2) Ergänzend weisen wir darauf hin, dass ein etwaiges Widerrufsrecht auch gemäß § 356 Abs. 5 BGB erlöschen würde, da der Dienst als digitale Dienstleistung sofort nach Vertragsschluss in vollem Umfang bereitgestellt wird und der Kunde bei der Registrierung ausdrücklich zustimmt, dass der Anbieter mit der Leistungserbringung sofort beginnt.
§ 11 Änderungen der AGB
(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen des Anbieters für den Kunden zumutbar ist.
(2) Der Anbieter wird den Kunden über Änderungen der AGB mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail informieren. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Widerspruchsmöglichkeit und deren Frist hinweisen.
(3) Widerspricht der Kunde der Änderung, steht beiden Parteien ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des geplanten Inkrafttretens der Änderung zu.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: März 2026